BRÜCKE zur intergenerationellen SOLIDARITÄT

Alternde Gesellschaften halten neue Chancen bereit – auch für die Jugend. Aktives Altern ist ohne intergenerationellen Dialog undenkbar. Durch verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Generationen kann ein drohender Generationenkonflikt vermieden werden. Junge und alte Menschen können gleichermaßen dazu beitragen, Räume für ein Gespräch zwischen den Generationen über die zukünftige Gestaltung unserer Gesellschaft zu schaffen. Im Rahmen dieses Projektes wird durch die kritische und hautnahe Auseinandersetzung mit den (Vor)urteilen und Bedürfnissen unterschiedlicher Generationen die Bedeutung des konstruktiven Miteinanders für die Bewältigung prognostizierter demografischer Entwicklungen aufgezeigt.

Folgende inhaltliche Schwerpunkte werden die TeilnehmerInnen in den Workshops erörtern:

• Moderierte kritischen Auseinandersetzung der WorkshopteilnehmerInnen mit den Zielen des „Europäischen Jahres für aktives Altern und intergenerationelle Solidarität 2012“
• Entdecken und Erlernen von intergenerationellen Kompetenzen im Zuge eines wechselseitigen und experimentellen Lernprozesses mit dem Ziel, sich solidarisch zu zeigen, sich auch ehrenamtlich für das Wohlergehen der Gesellschaft zu engagieren.
• Motivation älterer und jüngerer Personen (weiter) zu arbeiten, ihr Arbeitsumfeld zu verbessern und Altersarmut zu vermeiden.
• Aufzeigen aktueller Demografieberichte und –prognosen und der sich daraus ergebenden Konsequenzen für die zukünftige Entwicklung im beruflichen und privaten Bereich.
• Auseinandersetzung mit der Bedeutung des individuellen Handelns auf das System und Bewusstmachung von systemischen Mechanismen.
• Stärkung einer lösungsorientierten Haltung für die Bewältigung der damit verbundenen Herausforderungen für mehr Zusammenarbeit und Solidarität zwischen den Generationen.
• Kennenlernen und Erproben förderlicher Kommunikations- wie auch Konfliktfähigkeitsstrategien zur Problemlösung von Interaktionshemmnissen zwischen Jung und Alt als Beitrag für ein solidarisches und wertschätzendes Miteinander.
• Ermutigung, individuelle Anliegen sensibilisiert zu artikulieren und zugleich die der anderen Generationen bewusster wahrzunehmen, zu respektieren.
• Erörterung des gesellschaftlichen wie auch individuellen Nutzens in Hinblick auf ein aktives und gesundes Altern aller Generationen nicht nur in den Bereichen Beschäftigung, Sozialschutz, Bildung, Gesundheit, soziale Dienstleistungen, Transport, Wohnraumversorgung und öffentliche Infrastruktur.

Die Seminare werden von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung gefördert.

Workshops zur Akkreditierung bei der WeiterBildungsAkademie Österreich (wba) eingereicht.

Kosten: Zunächst können 4 Workshops kostenlos durchgeführt werden.

Zeit und Dauer: Workshops im Umfang von je 9 Unterrichtseinheiten.

Ort: Steirisches Volksbildungswerk in Graz oder in zur Verfügung gestellten Räumen in steirischen Gemeinden.

Information und Anmeldung:
Gerald Gölles, Steirisches Volksbildungswerk
Herdergasse 3, 8010 Graz
Tel.: 0316/321020
office@volksbildung.at