BASIS.KULTUR.STEIERMARK 2012
In den Mittelpunkt des Geschehens
rücken mit diesem Projekt die steirischen Gemeinden mit
ihren Ortschaften im speziellen. Die geplanten Angebote richten
sich einerseits an die Basis in den Gemeinden an alle Steirerinnen
und Steirer von Jung bis Alt und laden diese zum Mitmachen ein.
Andererseits werden mit fachspezifischen Themen Gemeindeverantwortliche,
Kulturreferenten etc. in den Kommunen und Regionen geschult.
So multiplizieren sich die Möglichkeiten und ein gemeinschaftliches
und nachhaltiges Leben wird beginnend mit den Ortschaften im
ländlichen Raum bis hin zu den Gemeinden in Ballungsgebieten
gefördert. Dies trägt positiv zum Miteinander in der
Zivilgesellschaft bei.
„Community Education“
nennen die Experten diesen Bildungsansatz heute. Er verfolgt
aber nach wie vor die gleichen Ziele wie seine Vorgänger,
nämlich Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu begleiten,
sie in verschiedenen Lebensphasen zu unterstützen und sie
durch mehr Wissen und Fähigkeiten in die Lage zu versetzen,
ihr Leben und das der Gemeinschaft (Nachbarschaft, Gemeinde,
Region, Dorf, Stadt, Stadtteil etc.) aktiv zu gestalten sowie
gegebenenfalls anstehende soziale Defizite und Missstände
innerhalb ihres Lebensumfeldes zu überwinden. Eine Wiederbelebung
findet dies auch in der vom BMUKK, BMWF, BMASK und BMWFJ im
Juli 2011 veröffentlichten Strategie zum lebenslangen Lernen
in Österreich (LLL:2020). Die darin enthaltene Aktionslinie
6 fordert wörtlich eine Verstärkung von "Community-Education"-Ansätzen
mittels kommunaler Einrichtungen und in der Zivilgesellschaft.
Der BASIS.KULTUR.STEIERMARK-Veranstaltungskalender
wird gerade erstellt. Mit der Umsetzung vor Ort kann im Frühjahr
2012 begonnen werden. Die Ergebnisse werden Ende 2012 zusammengefasst.
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