Mag. Gerald Gölles

Landesgeschäftsführer

Chefredakteur steirische berichte

Zertifizierter Erwachsenenbildner
Projektleitung, Projektdesign & -entwicklung
Wettbewerb ZUKUNFTSGEMEINDE STEIERMARK
Lehrgänge, Seminare, Vorträge
Lehrlingsausbildung
Politische Bildung
Gemeinden, Regionen
Kompetenz-Bilanzierung
LQW - Qualitätsmanagement

Vorstandsmitglied
im Österreichischen Institut für Erwachsenenbildung

Finanzreferent
im Verband Österreichischer Volksbildungswerke

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Foto Frankl

Von 1991 bis Ende 2011 war Kamillo Hörner Landesgeschäftsführer des Steirischen Volksbildungswerkes.

Dorf-, Gemeinde- und Landentwicklung bildeten seine wesentlichen Tätigkeitsschwerpunkte.

Die Entwicklung eines regionalen Profils unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit kann laut Hörner nur gelingen, wenn die Akzeptanz der Bevölkerung und das Zulassen kritischer Auseinandersetzungen die Basis der gemeinsamen Arbeit bilden.

Bürgerbeteiligung ist für ihn daher der zentrale Punkt unserer Arbeit mit den Menschen vor Ort.

Als in den späten 80er Jahren Umwelt- und Naturschutzthemen zu einem zentralen Anliegen wurden, etablierte sich mit Kamillo Hörner das Kulturlandschaftsprojekt "Ökokataster". Hier stand die Umweltsituation der Gemeinde im Mittelpunkt der Betrachtungen.

1978 entwickelte sein Vorgänger, Geschäftsführer DI Dieter Schoeller, im Rahmen der „Aktion Ortsidee" Modelle zur Gemeinwesenentwicklung.

Unter dem Motto „Spaß an der Umweltgestaltung" standen Orts- und Dorferneuerung verbunden mit offenen Planungsprozessen und Bürgerbeteiligung im Mittelpunkt dieser Aktion.

1968 wurde unter der Geschäftsführung von Ing. Kurt Kojalek das „Institut für Erwachsenenbildung" eingerichtet und damit das Tätigkeitsfeld des Steirischen Volksbildungswerkes auch auf wissenschaftlicher Ebene erweitert.

In der Publikation des Institutes „Theorie und Praxis der Erwachsenenbildung" wurden Beiträge in- und ausländischer Wissenschafter zur Erwachsenenbildung, aber auch methodische und inhaltliche Fragestellungen behandelt.

1959 beauftragte Landeskulturreferent Univ. Prof. Hanns Koren das Steirische Volksbildungswerk mit der Vorbereitung und Gestaltung des Programms zum Erzherzog-Johann-Gedenkjahr.

Mit dem Ziel, im Sinne Erzherzog Johanns „Bleibende Werte" zu schaffen, konzipierte das Steirische Volksbildungswerk einen Katalog verschiedenartigster Aktionen, die jedoch allesamt dem Bildungs- und kulturellen Leben zuordenbar waren.

Diese Aktionen reichten von der Gründung von Kindergärten, weiteren örtlichen Bildungswerken und Stiftungen über die Veranstaltung von Vorträgen, musikalischen Darbietungen und Bildungswochen bis hin zur Ortsbild- und Landschaftsgestaltung.

1956 wurden die Arbeitskreise als örtliche Bildungswerke in einem Landesverband zusammengefasst und der Verein „Steirisches Volksbildungswerk" gegründet, wobei jedoch die Eigenständigkeit der einzelnen Arbeitskreise erhalten blieb.

Die Geschäftsführung übernahm der Volksbildungsreferent
Franz M. Kapfhammer
.

Die Anfänge des Steirischen Volksbildungswerkes reichen in das Jahr 1947 zurück und sind untrennbar mit dem Namen des bundesstaatlichen Volksbildungsreferenten Franz M. Kapfhammer verbunden.

Unter seiner Ägide etablierten sich im Ennstal und später auch in anderen Bezirken der Steiermark kulturelle Arbeitskreise, deren Aufgabe es war, das für die Gemeinde und Region charakteristische Kulturleben wieder zu aktivieren. Das Spektrum der Tätigkeitsfelder war breit gestreut, je nach Gemeinde und Region unterschiedlich und erstreckte sich von der Neugestaltung der Volksmusikschulen, Heimatmuseen, Büchereien bis hin zur Einrichtung von Volkstanz- und Laientheatergruppen.
Die fachliche Beratung, Betreuung und Begleitung der Arbeitskreis-Geschäftsführer fand im Rahmen von Tagungen statt, die gleichzeitig dem Erfahrungsaustausch dienten.

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