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WEGE AUS DER KRISE/ZEICHEN DER DANKBARKEIT GESUCHT!

ZUKUNFTsGEMEINDE STEIERMARK 2020

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Die Welt wurde 2020 in ihren Grundfesten erschüttert. Der Auslöser: ein Virus, mikroskopisch klein. In jedem Teil unseres Lebens waren die verheerenden Auswirkungen von Covid-19 schmerzlich zu spüren – sozial, wirtschaftlich, gesellschaftlich. So widmet sich der Wettbewerb ZUKUNFTsGEMEINDE STEIERMARK diesmal kommunale Initiativen auf (bau-)kultureller Ebene, die historisch oder mit Gegenwartsbezug als Zeichen der Dankbarkeit wirken sowie Wege aus der Krise aufzeigen.

Initiativen. Gerade wenn man kollektive Ängste erfährt, entwickelt man – gewissermaßen aus der Not heraus – Überlebensstrategien, die sich in der Volkskultur manifestieren. Während heute noch zahlreiche Klein- und Baudenkmäler in der Steiermark von der Dankbarkeit zeugen, die der Bewältigung einer Bedrohung wie der Pest mit einem sichtbaren Zeichen entgegentreten, sind diese Zeichen im 21. Jahrhundert in Echtzeit erlebbar. Was kann näher an der Volkskultur sein als spontane Balkonkonzerte, Nachmittagscafés im Stiegenhaus oder regionale Online-Initiativen. Viele Aktivitäten in dieser schweren Zeit gingen von den Verantwortlichen in den Gemeinden aus und viele werden auch nach der Krise nachhaltig weiter bestehen.

Kreative Impulse für lebendige Traditionen

Zeichen. Es sind inzwischen nicht mehr nur die dekorativen Kapellen, Kreuzwege, Bildstöcke, Wegkreuze sowie Kult- und Rechtsdenkmäler in der Steiermark, die als Juwelen der Kulturlandschaft bezeichnet werden können, sondern es sind die Menschen, die Initiativen setzen, sich für das Gemeinwohl einsetzen und unser Leben lebenswert machen. Die UNESCO hat den Begriff des living heritage geprägt und hebt damit den gesellschaftlichen Wert von gelebten Traditionen hervor. Auch in dieser Hinsicht schreiben wir gerade Geschichte: mit kreativen Impulsen in einer Zeit der Quarantäne und oft mit Unterstützung der Digitalisierung.

Dankbarkeit. Wir suchen im diesjährigen Wettbewerb ZUKUNFTsGEMEINDE STEIERMARK Initiativen, die Wege aus der Krise aufzeigen und nachhaltig wirken, sowie Persönlichkeiten, die diese tragen. Auszeichnungswürdig sind Persönlichkeiten und Institutionen in den steirischen Gemeinden, Märkten und Städten, die in der Krise 2020 wegweisende Initiativen ins Leben gerufen haben. Ebenso möchten wir jene Personen prämieren, die sich mit der Erhaltung von Kleindenkmälern als Zeichen vergangener Krisen auseinandersetzen, indem sie diese restaurieren, für zukünftige Generationen dokumentieren oder auf andere Weise der Öffentlichkeit zugänglich machen oder Brauchtum auf besondere Weise erlebbar machen.


DIE KATEGORIEN:

WEGE AUS DER KRISE/ZEICHEN DER DANKBARKEIT in steirischen Gemeinden

WEGE AUS DER KRISE/ZEICHEN DER DANKBARKEIT in steirischen Märkten

WEGE AUS DER KRISE/ZEICHEN DER DANKBARKEIT in steirischen Städten

Besondere Verdienste um WEGE AUS DER KRISE/ZEICHEN DER DANKBARKEIT in der Steiermark

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Der Wettbewerb wird in der Zeitschrift steirische berichte einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt, die in diesem Zusammenhang ausgezeichneten Siegerinnen und Sieger ebenso. Begleitend zum Wettbewerb werden für die Bevölkerung und EntscheidungsträgerInnen in steirischen Gemeinden dem Wettbewerbsthema zweckdienliche Infoveranstaltungen durchgeführt.
Es handelt sich um ein Projekt des Steirischen Volksbildungswerkes und des Landes Steiermark, Ressort Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Ressort Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang und Kulturlandesrat Mag. Christopher Drexler. Sie ist von der Weiterbildungsakademie Österreich als Bildungsveranstaltung vor Ort anerkannt.

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